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Forschungs-Publikationen aus der Abteilung Sonderpädagogik des Lernens

Institut für Sonderpädagogik, Europa-Universität Flensburg

 

Viele Forschungsarbeiten, die in einschlägigen Fachzeitschriften oder als Teil von Monographien publiziert werden, müssen aufgrund des chronischen Platzmangels des jeweiligen Publikationsorgans zwangsläufig derart zusammengestrichen werden, dass ein Text übrig bleibt, der auf hohem Abstraktionsniveau praktisch nur noch von Insidern verstanden wird. Studenten, Lehrer und andere Personen, die an schulpraktisch orientierter Forschung interessiert sind, werden nach meiner Erfahrung durch solche Formen der Publikation nur sehr wenig angesprochen oder gar permanent frustriert. Auch haben solche Texte für Lehrveranstaltungen an der Hochschule nur eingeschränkten Wert. Die Konsequenz daraus ist, dass vergleichsweise wenig forschungsorientierte Literatur rezipiert wird.

Die vorliegende Reihe versucht, in der Abteilung Sonderpädagogik des Lernens (ehem. Lernbehinderten- und Förderpädagogik) entstandene empirisch orientierte Forschungsarbeiten, die durchaus in den gängigen Fachzeitschriften publiziert sind oder publiziert werden sollen, in einer Länge und auf einem Abstraktionsniveau anzubieten, die Studierenden, Lehrern und anderen wissenschaftlich vorgebildeten und interessierten Personen die Akzeptanz erleichtern und die Befunde somit eher für die Schulpraxis fruchtbar machen.

Für Anregungen und Kritik bin ich sehr dankbar.

Ó Prof. Dr. Jürgen Walter (2014)

 

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  • Walter, J.; Bigga, R.; Bischof, H. (1995). Computerunterstützte Intervention bei Rechtschreibschwäche: Effekte eines kognitions- und lernpsychologisch orientierten Trainingsprogramms auf Morphembasis bei sehr schwachen Sonderschülern. Sonderpädagogik, 25,  4-22.
  • Walter, J. (1996). Der Spracherfahrungsansatz für den Anfangsunterricht: Empirisch-experimentell abgesicherte Effekte und didaktisch-methodische Konsequenzen aus den USA. Sonderpädagogik, 26, 136-143.
  • Walter, J. (1997). Zusammenstellung und Analyse der Modellversuche "Neue Informations- und Kommunikationstechniken in der Sonderpädagogik". Ergebnisse und Entscheidungshilfen für die weitere Entwicklung. Kiel, Institut für Heilpädagogik.
  • Walter, J. (1999). Unterschiede in den Rechtschreibleistungen von Förder- und Hauptschülern sowie deren förderpädagogische Implikationen. Heilpädagogische Forschung, 25, 75-85.
  • Walter, J.; Glöer, S. & Wellen, P. (1999). Effekte eines computerunterstützten Intensivtrainings zur Automatisierung elementarer Rechenoperationen und dessen Wirkung im Vergleich zu herkömmlichen Materialien. Sonderpädagogik, 29, 148-157.
  • Walter, J. (2000). Lesen und Schreiben. In J. Borchert (Hrsg.). Handbuch der Sonderpädagogischen Psychologie (S. 380-404). Göttingen: Hogrefe.
  • Walter, J.; Suhr, K. & Werner, B. (2001). Anhang mit Fördermaterialien und Operationalisierung der Variablen, Vor- und Nachtest sowie Dokumentation der Unterrichtsdurchführung der vorher genannten Arbeit.
  • Walter, J. (2001a). Ritalin und Schulleistungen bei HKS: Befunde bei Langfrist und Kombinationsbehandlungen. Sonderpädagogik, 31, 191-210.
  • Walter, J. (2001b). Kann Ritalin (Methylphenidat) die Schulleistungen von Schülern mit Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen verbessern? - Ein Literaturüberblick auf der Basis US-amerikanischer Forschung. Heilpädagogische Forschung, 27, 106-123.
  • Walter, J. (2002a). Differenzielle Effekte des Trainings des phonologischen Wissens auf das Lesen- und Schreibenlernen: Ergebnisse der international angelegten Meta-Analyse von Ehri et al. (2001). Heilpädagogische Forschung, 28, 38-49.
  • Walter, J. (2002b). "Einer flog übers Kuckucksnest" oder welche Interventionsformen erbringen im sonderpädagogischen Feld welche Effekte? Ergebnisse ausgewählter US-amerikanischer Meta- und Megaanalysen. Zeitschrift für Heilpädagogik, 53, 442-450. 
  • Walter, J. (2005a). Von der phonologischen Bewusstheit bis zum schnellen Worterfassen: Was kann multimediale Software zum Übungserfolg beitragen? In: P. Arnoldy & B. Traub (Hrsg.). Sprachentwicklungsstörungen früh erkennen und behandeln (S. 346-359). Karlsruhe: von Loeper.
  • Walter, J. (2005b). Diskrepant oder nicht-diskrepant: Ist das noch die Frage? Über eine problematische Untergruppenbildung bei lese-rechtschreibschwachen Kindern und deren diagnostisch-konzeptionelle Überwindung. Sonderpädagogik, 2, 63-79.
  • Walter, J. (2006). Wiederholtes Lesen (Repeated Reading) und das Training basaler Lesefertigkeit mit dem Programm Textstrahler: Eine erste experimentelle Pilotstudie. Zeitschrift für Heilpädagogik, 57, 362-370.
  • Walter, J. (2007). Leitfaden für praktisches Arbeiten mit dem orthographisch-morphologisch ausgerichteten Rechschreiblehrgang REMO-2. Beschreibung des Lehr-Lernarrangements einer erfolgreich durchgeführten Rechtschreibförderung mit leistungsschwachen Grundschülern. Flensburg: Universität, Institut für Heilpädagogik.
  • Walter, J. (2008a). Adaptiver Unterricht erneut betrachtet: Über die Notwendigkeit systematischer formativer Evaluation von Lehr- und Lernprozessen und die daraus resultierende Diagnostik und Neudefinition von Lernstörungen nach dem RTI-Paradigma. Zeitschrift für Heilpädagogik, 59, 202-215.
  • Walter, J. (2008b). Curriculumbasiertes Messen (CBM) als lernprozessbegleitende Diagnostik: Erste deutschsprachige Ergebnisse zur Validität, Reliabilität und Veränderungssensibilität eines robusten Indikators zur Lernfortschrittsmessung beim Lesen. Heilpädagogische Forschung, 34, 62-79.
  • Walter, J. (2009a). Theorie und Praxis Curriculumbasierten Messens (CBM) in Unterricht und Förderung. Zeitschrift für Heilpädagogik, 60, 162-170.
  • Walter, J. (2009b). Eignet sich die Messtechnik "MAZE" zur Erfassung von Lesekompetenzen als lernprozessbegleitende Diagnostik? Heilpädagogische Forschung, 35, 62-75.
  • Walter, J. (2010a). Lernfortschrittsdiagnostik Lesen (LDL). Ein curriculumbasiertes Verfahren. Manual. Lesetexte. Lernfortschrittsprotokolle. Göttingen: Hogrefe. 
  • Walter, J. (2010b). Lernfortschrittsdiagnostik am Beispiel der Lesekompetenz (LDL): Messtechnische Grundlagen sowie Befunde über zu erwartende Zuwachsraten während der Grundschulzeit. Heilpädagogische Forschung, 36, 162-176.
  • Walter, J. (2011a). Die Messung der Entwicklung der Lesekompetenz im Dienste der systematischen formativen Evaluation von Lehr- und Lernprozessen. Zeitschrift für Heilpädagogik, 62, 204-217.
  • Walter, J. (2011b). Die Entwicklung eines auch computerbasiert einsetzbaren Instruments zur formativen Messung von Lesekompetenz. Heilpädagogische Forschung, 37, 106-126.
  • Walter, J, Ide, S. & Petersen, A. (2012). Kooperatives Lernen auf der Basis von Lesetandems. Entwicklung und Evaluation eines tutoriellen Lesetrainings zur Steigerung der Leseflüssigkeit. Zeitschrift für Heilpädagogik, 63, 448-464. Material "Kooperatives Lesetraining" => Download
  • Walter, J. (2013). Verlaufsdiagnostik sinnerfassenden Lesens (VSL). Göttingen: Hogrefe.
  • Walter, J. & Schulz, L. (2013). Jenseits der phonologischen Informationsverarbeitung: Kann die Prognose von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten durch eine konzeptionelle Erweiterung und methodologische Veränderung des Vorhersagemodells verbessert werden? Heilpädagogische Forschung, 39, 63-86.
  • Walter, J. (2014a). Lernfortschrittsdiagnostik Lesen (LDL) und Verlaufsdiagnostik sinnerfassenden Lesens (VSL): Zwei Verfahren als Instrumente einer formativ orientierten Lesediagnostik. In M. Hasselhorn, W. Schneider & U. Trautwein (Hrsg.), Lernverlaufsdiagnostik (Tests und Trends, Jahrbuch der pädagogisch-psychologischen Diagnostik, N.F., Bd 12, S. 165-202). Göttingen: Hogrefe.
  • Walter, J. (2014b). Evaluation einer Screening-Prozedur zur Bestimmung des Risiko-Status von Grundschülern bezüglich zukünftiger Lernschwächen. Zeitschrift für Heilpädagogik, 65, 244-256. Risiko-Kalkulator Lernen => Download
  • Walter, J. (2014c). Lesekompetenz und Sprachkompetenz: Können diagnostische Befunde aus Lesetests zur Risiko-Abschätzung von Sprachentwicklungsstörungen in der Grundschule herangezogen werden? Heilpädagogische Forschung, 40, 163-179.  Risiko-Kalkulator Sprache => Download
  • Walter, J. (2016a).  Prognostisch-klassifikatorische Aussagen von mathematischen Screening-Verfahren am Anfang der Grundschulzeit: eine Bestandsaufnahme. Heilpädagogische Forschung, 42, 25-38. 
  • Walter, J. (2016b). Lassen sich mit Hilfe des Screening-Verfahrens ZAREKI-K am Anfang der Grundschulzeit valide prognostisch-klassifikatorische Aussagen bezüglich einer späteren Rechenschwäche machen? Heilpädagogische Forschung, 42, 125-141. Risiko-Kalkulator Mathe => Download
  • Walter, J. & Clausen-Suhr, K. (2018a). Lernfortschrittsdiagnostik Orthographie (LDO). Ein computergestütztes Verfahren zur längsschnittlichen Erfassung orthographischer Kompetenzen für Zweit- und Drittklässler. Göttingen: Hogrefe.
  • Walter, J. & Clausen-Suhr, K. (2018b). Lernfortschrittsdiagnostik Orthographie (LDO): Entwicklung und Anwendung eines computergestützten Instruments zur längsschnittlichen Erfassung orthographischer Kompetenzen für Zweit- und Drittklässler. Zeitschrift für Heilpädagogik, 69, 207-224.
  • Walter, J. & Eichhorn, J.M. (2018). Wie Lucas mit dem Repeated Reading seine Leseflüsigkeit verbesserte. In: S. Kutzelmann & C. Rosebrock (Hrsg.)., Praxis der Lautleseverfahren (S. 126-143). Hohengehren: Schneider.
  • Walter, J. (2018). Zur Effektivität der Förderung der Leseflüssigkeit auf der Basis von Hörbüchern in Kombination mit wiederholtem Lesen: Weitere Evidenz. Empirische Sonderpädagogik, 3, 248-272. Download Manual
 

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